
Barnova Wasseraufbereitung
Wasseraufbereitung und Überwachung für Anlagenwasser
Barnova bereitet Füll- und Ergänzungswasser für Heizungs- und Kühlanlagen auf und überwacht zentrale Wasserparameter. Enthärtung, Entsalzung und Vollentsalzung werden je nach Anlagenanforderung eingesetzt.
Welches Verfahren zu Ihrer Anlage passt, klärt Barnova anhand der Rohwasserqualität und der Anlagendaten.
Vorteile auf einen Blick
- Aufbereitung von Füll- und Ergänzungswasser je nach Anlagenanforderung
- Enthärtung, Entsalzung und Vollentsalzung als unterschiedliche Verfahren
- Messung von pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoff und Temperatur
- Dokumentation der erfassten Wasserparameter
- Verbindung zu Nachspeisung, Druckhaltung und Entgasung
- Projektspezifische Beratung statt eines pauschalen Verfahrens
Warum Heizungswasser aufbereitet wird
Wenn unbehandeltes Wasser den Betrieb beeinträchtigt
Rohwasser enthält je nach Herkunft gelöste Salze, Härtebildner und Gase. Werden diese ohne Aufbereitung in die Anlage eingebracht, können Ablagerungen, Korrosion oder Störungen im Betrieb die Folge sein.
Barnova unterscheidet dabei Rohwasser, Füllwasser, Ergänzungswasser und Systemwasser, da jede Wasserart eine andere Behandlung erfordern kann.
Typische Planungssituationen
- Häufige Nachspeisung durch nicht erkannte Leckagen im System
- Auffällige Härtebildung oder Ablagerungen an wärmeübertragenden Flächen
- Neubau oder Sanierung mit Anforderungen an die Füllwasserqualität
- Unklare oder schwankende Wasserqualität im Bestand
- Wunsch nach dokumentierter Überwachung der Wasserparameter
Ob Enthärtung, Entsalzung oder Vollentsalzung notwendig ist, hängt von Rohwasserqualität, Anlagengröße und Anlagentechnik ab und wird projektspezifisch geprüft.
Verfahren
Enthärtung, Entsalzung und Vollentsalzung im Vergleich
- 01Die Rohwasserqualität wird erfasst und den Anforderungen der Anlage gegenübergestellt.
- 02Bei der Enthärtung werden Härtebildner reduziert, um Kalkablagerungen zu vermindern.
- 03Bei der Entsalzung wird der Salzgehalt des Wassers gezielt reduziert.
- 04Bei der Vollentsalzung wird der Salzgehalt weitergehend reduziert, wenn die Anlagenanforderung dies verlangt.
Kurz gesagt: Nicht jede Anlage benötigt das gleiche Verfahren. Die Wahl richtet sich nach Rohwasser, Werkstoffen und Herstelleranforderungen der eingesetzten Komponenten.
Messgrößen
Welche Werte überwacht werden
Die Wasserqualität wird nicht einmalig geprüft, sondern nach Möglichkeit fortlaufend überwacht und dokumentiert.
pH-Wert erfassen
Der pH-Wert gibt Hinweise auf das Korrosionsverhalten des Anlagenwassers und wird im Rahmen der Überwachung erfasst.
Leitfähigkeit messen
Die Leitfähigkeit zeigt den gelösten Salzgehalt an und ist ein zentraler Parameter zur Beurteilung der Wasserqualität.
Sauerstoffgehalt überwachen
Gelöster Sauerstoff begünstigt Korrosionsprozesse. Die Erfassung des Sauerstoffgehalts ergänzt die Entgasung des Systems.
Temperatur berücksichtigen
Die Temperatur beeinflusst Löslichkeit und Reaktionsverhalten im Wasser und wird bei der Bewertung mit einbezogen.
Ergänzungswasser kontrollieren
Nachgespeistes Wasser wird nach Möglichkeit erfasst, damit unkontrollierte Nachspeisemengen frühzeitig auffallen.
Ergebnisse dokumentieren
Erfasste Werte werden dokumentiert und stehen für Betrieb und Service zur Auswertung zur Verfügung.
Verfahrensvergleich
Welches Verfahren zu welcher Anforderung passt
Enthärtung
Reduziert Härtebildner im Füllwasser und vermindert damit das Risiko von Kalkablagerungen. Verbreitetes Verfahren bei klassischen Heizungsanlagen.
Entsalzung
Reduziert den Salzgehalt des Wassers weitergehend als die reine Enthärtung. Kommt bei höheren Anforderungen an die Wasserqualität zum Einsatz.
Vollentsalzung
Reduziert den Salzgehalt am weitesten. Relevant, wenn Anlagentechnik oder Herstellervorgaben eine besonders niedrige Leitfähigkeit verlangen.
Die VDI 2035 enthält Anforderungen an das Füll- und Ergänzungswasser von Heizungsanlagen. Welche Ausgabe und welche Grenzwerte im konkreten Projekt gelten, ist projektspezifisch zu prüfen; Barnova verspricht keine pauschale Normkonformität ohne Prüfung der Anlagendaten.
Angaben zur Auslegung
Diese Angaben helfen bei der Einordnung
Für eine erste fachliche Einschätzung sind folgende Angaben hilfreich.
Rohwasserqualität
Bekannte Analysewerte, falls vorhanden
Anlagenvolumen
Systemwasservolumen der Anlage
Nachspeisehäufigkeit
Bekannte oder vermutete Nachspeisemenge
Werkstoffe im System
Eingesetzte Materialien und Komponenten
Herstelleranforderungen
Vorgaben der Anlagen- oder Kesselhersteller
Messbedarf
Gewünschte Parameter zur Überwachung
Angaben abhängig von Anlage und Projekt. Verbindlich sind die projektspezifische Prüfung und die geltenden Herstellervorgaben.
Häufige Fragen
Fragen zur Wasseraufbereitung
Unbehandeltes Wasser kann Härtebildner, gelöste Salze und Gase enthalten, die Ablagerungen, Korrosion oder Betriebsstörungen begünstigen. Die Aufbereitung reduziert diese Risiken je nach eingesetztem Verfahren.
Anfrage
Wasseraufbereitung fachlich einordnen lassen
Nennen Sie Barnova die bekannten Wasser- und Anlagendaten. Auf dieser Basis wird geprüft, welches Verfahren und welche Überwachung zu Ihrer Anlage passen.
Anschrift
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