Barnova Kommunikationsmodul zur Anbindung an die Gebäudeleittechnik

Barnova Kommunikationsmodule

Kommunikationsmodule und Fernüberwachung für Barnova Anlagen

Barnova Kommunikationsmodule binden Druckhaltestationen, Entgasungsstationen und weitere Barnova Anlagen je nach Ausführung über BACnet IP, Modbus RTU/TCP, PROFIBUS, PROFINET oder ein Webinterface an eine Gebäudeleittechnik an.

Welche Schnittstelle zu Ihrer Anlagensteuerung passt, prüft Barnova anhand der vorhandenen Gebäudeleittechnik.

Vorteile auf einen Blick

  • Anbindung an gängige Gebäudeleittechnik-Protokolle
  • BACnet IP, Modbus RTU, Modbus TCP, PROFIBUS und PROFINET verfügbar
  • Ergänzend ein Webinterface für den lokalen und Fernzugriff
  • Betriebszustände, Warn- und Störmeldungen als Datenpunkte
  • Kompatibilität wird je Anlagensteuerung geprüft
  • Nachrüstung im Bestand nach technischer Vorprüfung möglich

Warum eine Anbindung sinnvoll ist

Wenn Betriebsdaten nicht am Anlagenstandort bleiben sollen

Ohne Anbindung an eine Gebäudeleittechnik bleiben Betriebszustände, Warn- und Störmeldungen einer Anlage nur vor Ort sichtbar. Für Betreiber mit zentraler Leittechnik oder mehreren Standorten ist das oft nicht ausreichend.

Ein Kommunikationsmodul überträgt definierte Datenpunkte der Anlage an die übergeordnete Leittechnik oder ermöglicht den Zugriff über ein Webinterface, ohne die lokale Bedienung zu ersetzen.

Typische Planungssituationen

  • Zentrale Gebäudeleittechnik soll Störmeldungen der Druckhaltung oder Entgasung empfangen
  • Mehrere Standorte sollen einheitlich überwacht werden
  • Bestandsanlage soll nachträglich an vorhandene Leittechnik angebunden werden
  • Serviceorganisation benötigt Fernzugriff auf Betriebs- und Stördaten
  • Projektspezifikation verlangt ein bestimmtes Protokoll wie BACnet oder Modbus

Ob und welche Anbindung sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Leittechnik und der gewünschten Nutzung ab und wird projektspezifisch geprüft.

Funktionsweise

So wird eine Anlage angebunden

  1. 01Die vorhandene Gebäudeleittechnik und das benötigte Protokoll werden erfasst.
  2. 02Das passende Kommunikationsmodul wird der Anlagensteuerung zugeordnet.
  3. 03Definierte Datenpunkte werden lesend, bei geeigneter Ausführung auch schreibend, bereitgestellt.
  4. 04Die Anbindung wird in Betrieb genommen und dokumentiert.

Kurz gesagt: Ein Kommunikationsmodul überträgt geprüfte Datenpunkte nach einem definierten Protokoll, ersetzt aber nicht die lokale Bedienung der Anlage.

Schnittstellen

Verfügbare Protokolle im Überblick

Der Zweck jeder Schnittstelle unterscheidet sich. Welches Protokoll passt, richtet sich nach der vorhandenen Gebäudeleittechnik.

  • BACnet IP

    Verbreitetes Protokoll der Gebäudeautomation für die Anbindung an BACnet-fähige Leitsysteme.

  • Modbus RTU

    Serielle Variante von Modbus, häufig für die direkte Verkabelung innerhalb eines Technikraums genutzt.

  • Modbus TCP

    Netzwerkbasierte Variante von Modbus für die Einbindung über bestehende Ethernet-Infrastruktur.

  • PROFIBUS / PROFINET

    Feldbus- beziehungsweise Ethernet-basiertes Protokoll für die Anbindung an entsprechende Automatisierungssysteme.

  • Webinterface

    Lokale beziehungsweise über Fernzugriff nutzbare Oberfläche zur Anzeige von Betriebszuständen, unabhängig von der Gebäudeleittechnik.

Varianten

Anbindung nach Aufgabenstellung

Gebäudeleittechnik-Anbindung

Über BACnet IP, Modbus oder PROFIBUS/PROFINET werden definierte Datenpunkte an eine übergeordnete Leittechnik übergeben.

Lokale Anzeige und Ereignisprotokoll

Betriebszustände und Ereignisse werden an der Anlage angezeigt und protokolliert, unabhängig von einer externen Anbindung.

Alarmierung

Warn- und Störmeldungen können, je nach Ausführung, zusätzlich als Alarmierung ausgegeben werden.

Fernzugriff über Webinterface oder VPN

Der Fernzugriff erfolgt über ein Webinterface oder eine gesicherte Verbindung und ist funktional von der reinen Gebäudeleittechnik-Anbindung zu unterscheiden.

Lokale Anzeige, Ereignisprotokoll, Alarmierung, Fernzugriff und Gebäudeleittechnik-Anbindung sind unterschiedliche Funktionen, die je nach Ausführung einzeln oder kombiniert verfügbar sind.

Produktprospekte je Schnittstelle

WEB-Interface

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BACnet IP

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Modbus RTU

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Modbus TCP

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PROFIBUS

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PROFINET

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Angaben zur Prüfung

Diese Angaben werden für die Schnittstellenprüfung benötigt

Für die Prüfung der Kompatibilität sind folgende Angaben hilfreich.

Anlagentyp

Betroffene Barnova Anlage, z. B. Druckhaltung oder Entgasung

Gebäudeleittechnik

Vorhandenes Leitsystem und Hersteller

Gewünschtes Protokoll

BACnet IP, Modbus RTU/TCP, PROFIBUS/PROFINET oder Webinterface

Bestand oder Neuplanung

Nachrüstung im Bestand oder Planung einer neuen Anlage

Netzwerkinfrastruktur

Vorhandene Verkabelung und Netzwerksituation vor Ort

IT-Sicherheitsanforderungen

Vorgaben des Betreibers, projektspezifisch zu klären

Angaben abhängig von Anlage und Projekt. Die Kompatibilität wird je Anlagensteuerung geprüft; eine Nachrüstung im Bestand erfordert eine technische Vorprüfung.

Häufige Fragen

Fragen zu Kommunikationsmodulen

Barnova Druckhaltestationen, Entgasungsstationen und weitere geeignete Anlagen können je nach Ausführung mit einem Kommunikationsmodul angebunden werden. Die konkrete Kompatibilität wird je Anlagensteuerung geprüft.

Anfrage

Schnittstelle mit Barnova klären

Nennen Sie Barnova Ihre Anlage und die vorhandene Gebäudeleittechnik. Auf dieser Basis wird geprüft, welches Kommunikationsmodul zu Ihrem Projekt passt.

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  • barnova GmbH
  • Lahnuferstraße 7, 57334 Bad Laasphe

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  • info@barnova.de

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  • +49 (0) 171 / 1961237
  • service@barnova.de

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